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Voraussetzungen und Anforderungen an einen hochwertigen Kunstdruck

Farbprofil Beisspiel

Farbprofil und Druck

Digitalfotos werden im RGB-Farbraum, als additive Farbmischung aus den Grundfarben Rot, Grün und Blau, fotografiert. Der Druck auf Leinwand erfolgt im CMYK-Modus (Druck -Modus) ein substratives Frabmodell, gemischt aus Cyan (Türkisblau), Magenta (Rosapink), Yellow (Gelb) und Key (Schwarz). D.H. das Foto wird für den Druck in den CMYK-Farbraum umgewandelt, wobei es zu Farbabweichungen kommen kann. Grundsätzlich muss der Bildschirm auf diese Modi kalibiert sein, um eine klare Vorstellung von dem Endresultat zu haben. Mit der neuen Drucktechnologie (gedruck wird mit dem Epson SC-P20000) wurde der CMYK-Farbraum auf 10 Farben, darunter vier Schwarzabstufungen, erweitert, wodurch präzisere und klarere Farben möglich sind. Insbesondere die vier Schwarzstufen wirken sich beim Leinwand- und Fine-Art Drucken (schwarz-weiß Werken) durch klare Konturen und Kontraste, sowie die Tiefen im Bild positiv aus.

Leinwand Druck

Leinwand und Druck

Kennzeichnend für einen anspruchsvollen Kunstdruck ist die Künstlerleinwand. Dabei gibt es Leinwände in jeder nur erdenklichen Qualität -billig- bis höchste Qualität auf dem Markt. Die Leinwand besteht aus einem Baumwoll-Polyerter Gemisch, die nach der Schwere des Gewebes (g/mē) gemessen wird. D.h. je mehr Baumwollanteil und Schwere die Leinwand hat, desto besser ist die Leinwand-Optik (Oberflächenstrucktur) des Bildes. Desweiteren kann man schöne Spezialeffekt mit der entsprechenden Beschichtung erziehlen, wie z.B. Matt, Satin, Gloss oder Metallic. Hier kommt es als entscheidender Faktor auf den Anspruch an, den man an sein Kunstwerk oder Foto hat.
Der Druck erfolgt mit pigmentierten Tinten für den Innenraum. Dieses Druckverfahren hat den Vorteil, dass die Farbtröpfen am kleinsten sind und somit am geeignetsten, da sehr genau für den Kunstdruck. Die Leinwände eine Beschichtung, die dafür sorgt, dass der Druck bis zu 60 Jahren (im Innenbereich) seine Farben behält. Eine spezielle UV-Firnis ist mit den heutigen Druckverfahren nicht mehr nötig. Macht aber das Bild haltbarer und verleiht dem Druck zusätzliche Tiefe.

Leinwand Beispiele

Rahmen, Umschlag und Bespannung

Die bedruckte Leinwand wird auf einen nahezu verzugsfreien Keihlrahmen gespannt. Dabei ist es eine Frage des Geschmacks, ob man einen Rahmen mit 2 cm (meistens 1,8 cm) oder mit 4 cm Tiefe haben will. Dabei sollte der Rahmen für seine Stabilität, vor allem für gößere Formate ein Stabilisierungskreuz (ab ca. 100 cm) und eine Stegbreit von min. 4,5 cm aufweisen. Das Bild ist insgesamt damit auch schwerer, was für eine stabile Aufhängung sorgt. Der Umschlag kann je nach Gusto eine Weiterführung des Bildes sein (bei entsprechender Bildgröße), eine Spiegelung oder einfach nur weiß bleiben.

Gebrauchsdruck und Deko

Der große Unterschied von einem Gebrauchs- oder Deko- Druck zu einem Kunstdruck, ist die Wahl des Druckmediums und die Qualität des Farbeauftrages. Hier kann man sich für ein billigeres Druckmedium entscheiden - wie z.B. einen reinen Polyester-Druck oder einer einfachen Leinwand. Desweiteren gibt es interessante Alternativen zu einem aufwendigen Glasdruck. z.B. für die Küche. Hier kann man sein Design immer wieder kostengünstig austauschen und somit seine Ideen immer wieder erneuern bzw. ergänzen. Die ist auch der Fall einer selbstklebenden Tapete, die ohne große Rückstände leicht zu entfernen ist und damit den Raum für neue Motive offen lässt.